Impressum und Haftungsausschluss

 

T R A I N I N G

Inhaltsverzeichnis

Definition der Ziele

Vorlage zur Trainingsaufzeichnung

Wechsel der Trainingsfrequenzen

Herzfrequenz

HFmax und diverse Faustregeln

Direkt im Anschluss an die körperliche Belastung

Was tun bei schlechtem Wetter - Laufband und Bodyright

bodyright

Individuelle Laufzeiten

V02-max

Leistungsdiagnostik

Übertraining

Pauschale Trainingsempfehlungen - ein heikles Thema und absolut nicht "meine Sache",

unter Umständen - bei Überlastung - sogar gefährlich für den Betroffenen   

(im Endspurt mit Sabrina Mockenhaupt)

Zu aller erst gilt festzulegen, wohin das Training führen soll

... Allgemeine Fitness ...

... 10.000 m Lauf

Halbmarathon

Marathon ...

Ich gebe mir viel Mühe mit den Trainingsplänen  und arbeite diese individuell und leistungsabhängig aus

Ohne die Menschen persönlich zu kennen und im Probetraining erlebt zu haben, erstelle ich deshalb keine Trainingspläne

Entsprechende Anfragen nach Trainingsplänen bekomme ich zwar immer wieder,

bitte jedoch um Verständnis, dass ich dabei kein gutes Gefühl habe und es deshalb nicht tue

Bezüglich pauschaler Pläne gibt es viele Anbieter im web und in Laufzeitschriften

Effektives Training heißt auch Veränderung und die beginnt im Kopf

Alte Trainingsgewohnheiten gilt es abzulegen, neue zu erlernen

Das geht nicht von "jetzt auf gleich"

Gebt auch Zeit, Wochen und vielleicht auch Monate, das Neue gewohnt werden zu lassen

Ein von mir erstellte Vorlage zur Trainingsaufzeichnung findet Ihr unter Download

Ich vertrete die Meinung, dass definierter Wechselrhythmus das Training ungleich effektiver gestaltet

In der Praxis bedeutet dies pro Woche mindestens 3 wechselnde Einheiten

Herzfrequenz

Der HF-Wert ist individuell, folglich gilt es zuerst den HFmax-Wert herauszufinden

Der ideale Weg ist ein Belastungs-EKG unter ärztlicher Kontrolle

Wer gesund ist, kann diesen Wert auch selbst ungefähr ermitteln

Eine Möglichkeit ist,

10 Minuten ganz locker warmlaufen und im Anschluss eine Distanz von cirka 400 m auf maximales Tempo laufen

Eine andere Möglichkeit ist,

10 Minuten ganz locker warmlaufen und cirka 2 Minuten auf maximales Tempo laufen

Der Puls nach dem Zieldurchlauf, bzw. am Ende der Zeit ist Euer Maximalpuls (HFmax)

Ihr werdet den HFmax-Wert durch gesteigerten Körpereinsatz noch etwas höher treiben können,

wenn Ihr z.B. in einem Hochhaus die Treppen nach oben stürmt, aber wir wollen es ja nicht übertreiben

Es gibt noch ein "ungenaue Faustregel", 220-Lebensalter ist HFmax

Aber wo ist Eure anaerobe Schwelle?

Auch hier gibt es eine "ungenaue Faustregel", 91,5% des HFmax

Von solchen "Faustregeln" sind eine Vielzahl in Umlauf und ich rate zur Vorsicht im Umgang

Auch haben wir nicht alle ein gleich großes Herz,

ergo schlägt ein kleines Herz häufiger als ein großes Herz

Eindeutige Aussage zur persönlichen anaeroben Schwelle erhält man seriös nur über eine Leistungsdiagnostik

(Bestimmung der laktativen Schwelle durch Analyse des Blutes)

Weitergehende Informationen zur Leistungsdiagnostik unter sportdiagnostik.de

Nehmen wir einmal an, Ihr habt 180 als HFmax ermittelt

ca. 75% der HFmax sind ideal für Grundlagenausdauerläufe und diese Ausdauer sollten cirka 1/3 des Trainings ausmachen

ca. 80% der HFmax sind anspruchsvolle Ausdauerläufe, die ebenfalls cirka 1/3 des Trainingsumfanges bilden

spätestens ab 95% der HFmax ist der Lauf mit Sicherheit anaerob, also die Muskulatur nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt

Das letzte ungefähre Drittel des Lauftraining, ergänzt durch gezieltes Ganzkörpertraining, setzt sich zusammen aus reinen Regenerationsläufen mit einer nur 60% der HFmax, Fahrspielen, Dauerläufen, Steigerungen mit bis zu 90% der HFmax und Tempoläufen bis in den anaeroben Bereich

 

Beispiel wechselnder Einheiten für einen trainierten Läufer

10 min Einlaufen   +   30 - 40 min schneller Lauf (Herzfrequenz ca. 160/170)   +   10 min Auslaufen

          5 min Einlaufen   +   50 - 70 min anspruchsvoller Lauf (Herzfrequenz ca. 140/150)   +   5 min Auslaufen

80 - 100 min Ausdauerlauf (Herzfrequenz ca. 130)

Fahrtspiele, Bergläufe und Steigerungen, Bahntraining, kontrollierte Tempo-Distanzläufe, gezielte Trainingslager,

dazu - ganz wichtig für eine erfolgreiche und leistungsstarke Saison - Athletiktraining

+    

und die oft vergessenen Regenerationsmaßnahmen und Ruhepausen

 

Informationen zum Trinken und der Energieversorgung findet Ihr unter Ernährung

Empfehlung

Direkt im Anschluss an eine Belastung sind Trockenobst und Nüsse äußerst sinnvoll und effektiv

Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Cashewkerne, Kürbiskerne, Aprikosen, Weinbeeren, Rosinen, Datteln, Pflaumen, Feigen, etc ...

Mischt zusammen was Euch schmeckt, wichtig sind Vielfalt, Qualität der Produkte (unbehandelt und natürlich)

und ebenso der zeitnahe Verzehr nach der Belastung, denn die Aufnahmefähigkeit der Körpers ist kurz danach sehr hoch

 

Was tun bei ganz schlechtem Wetter?

L A U F B A N D   U N D   B O D Y R I G H T

Eine vertretbare Alternative

Ich habe ein solches zuhause, jedoch gebe ich offen zu,

dass ich auch bei Regen viel lieber in der Natur laufe

Die meisten Studios verfügen über Laufbänder,

dabei handelt es sich in der Regel um einfache Geräte, aber für seltene Fälle wird´s das tun

Wer sich für ein Laufband zuhause interessiert, dem sei ein Laufband von Woodway empfohlen

Sie sind nicht gerade günstig, ich weiß, aber es sind auch mit Abstand die Besten auf denen ich gelaufen bin

Ich selbst habe auch ein Woodway-Laufband (Sonderanfertigung erhöhter Steigung und mit Geschwindigkeitsbereich bis 25 km/h)

 Wenn man schon das Geld für ein Laufband investiert, dann muss es auch etwas Gutes sein

Bei schlechtem Wetter, aber nicht nur dann, hervorragend auszuführen ist Athletiktraining mit bodyright

Übungen aus , denn Ganzkörpertraining und Rumpfstabilität,

das muss in die Köpfe auch der Hobbyläufer, ist fester Bestandteil eines wirkungsvollen Training

 und für Athleten eine tagtägliche Selbstverständlichkeit von mindestens 1 Stunde

Laufzeiten

Bewusst habe ich keine genannt; was nützen Euch meine Zeiten

Eine gute Trainingplanung ist ausschließlich abhängig von Euren individuellen Parametern!

Berechnen könnt Ihr Eure voraussichtliche Laufzeit unter    Laufzeitrechner

und eine Übersicht zu den Laufzeiten findet Ihr unter     Zeittabellen

 

 

VO2-max

ist die maximale Menge Sauerstoff, die der Organismus in der Lage ist aufnehmen

Beim einem normalen Mann sind das 3-3,5 Liter pro Minute, bei Frauen 2-2,5 l / min.

Der Laufsport bedingt viel Sauerstoff zur Energieumwandlung,

folglich ist die Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme durch das Training existentiell für die Ausdauerleistung

Steigerungen um 100 %, ergo eine Verdopplung der Sauerstoffaufnahmeleistung sind realistisch

Um die Ausdauerleistung individuell bewerten zu können, wird die VO2-max. Menge in der Regel im Verhältnis zur Körpermasse dargestellt

Das führt dann zu Werten wie:

VO2-max bei einem Sportler: 90 ml / kg / min

VO2-max bei einem Nicht-Sportler: 45 ml / kg / min

Der Adrenalinschub

Adrenalin wird durch positives Empfinden kurzfristig ausgeschüttet, maximal für ein paar Sekunden.

Erlebnisse wie Freunde an der Laufstrecke, ein anderer Sportler der einen zieht, oder was weiß ich - ein schöner Mann oder ein schöne Frau voran

Völlig wurscht, auch wenn es das Bier im Ziel ist; diese paar Sekunden gilt es zu nutzen sich wieder aufzuraffen

Das Adrenalin vom Start bis in´s Ziel trägt klingt schön, ist aber Quatsch

 

Professionelle Leistungsdiagnostik

Einen Pulsmesser kann jeder selbst anziehen,

komplexer wird´s mit dem Lactat ...

 

K U R Z I N F O R M A T I O N

Laktat ist die wissenschaftliche Bezeichnung für ein saures Stoffwechselprodukt (Salz der Milchsäure), ein Nebenprodukt des Stoffwechsels

Reicht der über die Atmung aufgenommene Sauerstoff für den Energiestoffwechsel im Muskel nicht aus,

fällt Laktat als Endprodukt des laktaziden (anaeroben) Stoffwechsel an

Die Konzentration wird gemessen "mmol/l"

Gleichzeitig und parallel wird Laktat vom Körper (in der beanspruchten Muskulatur und auch der Leber) abgebaut (Verstoffwechselung)

Pendeln wir unser Tempo ein, pendelt sich auch die Laktatkonzentration ein,

 bei Tempoverschärfung steigt die Konzentration bis zu dem Zeitpunkt bei dem der Laktataufbau den Laktatabbau überwiegt

Die oft genannte anaerobe Schwelle ist die individuelle Geschwindigkeit,

bei der sich Laktataufbau und Laktatabbau in der Waage halten

Laßt Euch bei Interesse von Fachleuten beraten und testen 

Aus einer ordentlichen Leistungsdiagnostik könnt Ihr individuelle Informationen erhalten:

Aerobe Ausdauertrainingsgeschwindigkeit

Maximalgeschwindigkeit

Anaerobe Schwelle

Einschätzungen hinsichtlich des möglichen Leistungspotenziales

Persönlich empfehlen kann ich Euch Dr. Reiner Föhrenbach, zu finden unter sportdiagnostik.de

Wer schnell zu Zeiten etwas wissen möchte wirft einen Blick auf den Laufzeitrechner

Da wäre noch das Übertraining,

was ich häufig beobachte und früher leider selbst auch mehr als einmal falsch machte

 

Folgen von Übertraining durch falschen Ergeiz

die notwendige Zeit der Erholung verlängert sich spürbar,

das Training wird zunehmend als schwer und belastend empfunden,

der Ruhepuls erhöht sich und Appetitlosigkeit kann auftreten,

Übertraining wirkt immunsupressiv und die Krankheitsanfälligkeit erhöht sich signifikant,

die psychische Anspannung steigt und wird begleitet von Schlafstörungen,

Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Antriebslosigkeit,

Übertraining kann bei entsprechender Disposition auch Depressionen auslösen

Ich denke, damit ist alles gesagt und der Ergeiz sollte dem Verstand den Vortritt lassen!